
Über Fehler zu sprechen war wichtig
Heute geht es in meinem Leben um etwas anderes.
Ich bin in den Medien oder auf Veranstaltungen präsent,
wenn es um folgende Themen geht:
- Etablierung einer neuen Fehlerkultur
- Umgang mit Druck und Stress
- Transformation blockierender Glaubenssätze
Ein prägender Teil meiner Bühnenzeit waren die Fuckup Nights.
Warum ich damals auf die Bühne gegangen bin
Ich bin den Fuckup Nights in einer Phase begegnet, in der Offenheit für mich überlebenswichtig war. Mitten in meiner Privatinsolvenz bin ich eher zufällig auf ein Format gestoßen, in dem Menschen offen über ihr berufliches Scheitern sprechen und das, ohne mit Eiern beworfen zu werden sondern sondern mit Respekt und Applaus.
Mein erster Gedanke war ehrlich und spontan: „Da habe ich doch auch etwas zu sagen.“ 2015 stand ich erstmals bei der Fuckup Night in Berlin auf der Bühne.
Befreiung statt Inszenierung
Dieser erste Auftritt war für mich kein Karriereschritt,
sondern ein Befreiungsschlag.
Ich konnte mir meine gescheiterte Café-Gründung und weitere berufliche Brüche von der Seele reden, ohne mich erklären oder rechtfertigen zu müssen. Die Resonanz des Publikums hat mich tief berührt und mir gezeigt, wie sehr Offenheit entlasten kann.
In den folgenden Jahren trat ich u. a. auf in: Berlin, Leipzig, Vorarlberg (AT), München, Bremen, Karlsruhe, Heidelberg
und Brandenburg an der Havel.










